
Gutes Essen muss nicht teuer sein. Das ist mein Mantra in der Küche. Und dieses Rezept ist der lebende Beweis dafür.
Eine cremige, aromatische Suppe, die nach alpiner Gemütlichkeit schmeckt. Sie kostet nur wenige Euro. Und macht satt und glücklich.
Willkommen zur Alpenküche 2026: modern, clever und budgetbewusst. Heute zaubern wir eine österreichische Knoblauchsuppe, die alle Sinne betört. Mit einfachen Mitteln.
Rezept-Überblick
- Küche: Österreichisch (Alpenküche)
- Kategorie: Suppen & Eintöpfe
- Vorbereitung: 10 Minuten
- Kochzeit: 25 Minuten
- Portionen: 4
Warum dieses Rezept Geld spart
Die Basis ist eine einfache Mehlschwitze. Sie ersetzt teure Sahne und macht die Suppe trotzdem cremig.
Knoblauch und Zwiebeln sind immer günstig. Sie liefern den kompletten Geschmack. Teure Gewürzmischungen sind überflüssig.
Das Rezept ist flexibel. Du kannst Reste verwerten. Altes Brot, etwas Käse, ein Rest Sahne – alles findet hier Platz.
Meine Tipps für den Einkauf mit Budget
Kaufe Knoblauch im Netz. Das ist viel günstiger als einzelne Knollen.
Nutze getrocknete Petersilie. Sie ist preiswert und hält ewig. Frische Kräuter sind toll, aber nicht nötig.
Achte auf Sonderangebote bei Butter und Mehl. Beides ist lange haltbar. Ein Vorrat lohnt sich.
Falls du Brühe kaufst, nimm die konzentrierte Paste. Sie ist ergiebiger und günstiger pro Portion als Tetrapacks.
Die budgetfreundliche Zutatenliste
- 2 ganze Knoblauchknollen (ca. 12-15 Zehen)
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 50 g Butter
- 50 g Mehl (Type 405)
- 1 Liter Gemüsebrühe (aus Paste oder selbst gemacht)
- 200 ml Milch (3,5%)
- 1 TL getrocknete Petersilie
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben oder gemahlen)
- Optional zur Garnitur: Altes Brot, geröstet
So wird’s gemacht (Schritt-für-Schritt)
- Knoblauch schälen und fein hacken. Zwiebeln ebenfalls schälen und in kleine Würfel schneiden.
- Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebeln und Knoblauch darin etwa 5 Minuten glasig dünsten. Sie dürfen nicht braun werden.
- Das Mehl über die Zwiebel-Knoblauch-Mischung stäuben. Unter ständigem Rühren 2-3 Minuten anschwitzen. Es entsteht eine dicke Paste (Einbrenne).
- Nun die Gemüsebrühe langsam und schluckweise zugießen. Dabei stets mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klumpen entstehen.
- Die Suppe aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und 15 Minuten köcheln lassen. So entfaltet der Knoblauch sein volles Aroma.
- Milch, Petersilie, Salz, Pfeffer und Muskat unterrühren. Nochmals 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Suppe leicht eingedickt und cremig ist.
- Abschmecken. Bei Bedarf noch etwas nachsalzen oder pfeffern. Wer es extra cremig mag, kann jetzt 2 EL Schmand oder Crème fraîche unterrühren.
- Heiß servieren. Perfekt dazu: knusprige Brotwürfel aus altem Brot.
Alles verwerten (Keine Verschwendung!)
Die Suppe ist ein Resteverwerter. Übrig gebliebene Kartoffeln? Einfach kleinschneiden und mitkochen.
Etwas Sahne oder Schmand im Kühlschrank? Rein damit für extra Cremigkeit. Das Brot vom Vortag wird zu Croutons.
Suppe übrig? Sie schmeckt am nächsten Tag sogar noch intensiver. Einfach abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vorsichtig erwärmen.
Du kannst sie auch einfrieren. Portioniere sie in Behältern. So hast du immer eine schnelle, günstige Mahlzeit auf Vorrat.
Ernährungsnotizen
- Energie: Ca. 280 kcal pro Portion
- Kohlenhydrate: 25 g
- Eiweiß: 6 g
- Fett: 17 g
- Ballaststoffe: 2 g
- Die Werte sind eine grobe Schätzung. Sie variieren je nach genauen Zutaten.
Häufige Fragen zu diesem Rezept
Kann ich die Suppe vegan zubereiten?
Absolut. Ersetze die Butter durch Margarine oder Öl. Nimm Pflanzenmilch und vegane Brühe. Die Mehlschwitze funktioniert genauso.
Die Suppe ist mir zu knoblauchlastig. Was tun?
Reduziere die Menge einfach auf eine Knoblauchknolle. Oder brate den Knoblauch zuerst in der Butter an, das macht ihn milder und süßer.
Meine Suppe ist zu dick/dünn. Wie korrigiere ich das?
Zu dick: Einfach mit etwas mehr Brühe oder Milch ablösen. Zu dünn: Etwas Butter und Mehl verkneten, in die kochende Suppe einrühren und kurz aufkochen lassen.
Siehst du? Kulinarischer Genuss ist keine Frage des Budgets. Sondern des Know-hows. Diese Suppe ist Beweisstück A.
Sie ist cremig, wärmend und voller Geschmack. Ein Klassiker, neu interpretiert für kluge Köche. Probiere es aus.
Hat dir das Rezept gefallen? Hast du eine eigene, geniale Budget-Variante? Lass es mich und die Community unten in den Kommentaren wissen! Ich freue mich auf deine Ideen und Bewertungen.
