Frischer Linsensalat mit Feta & Kräutern | Proteinreiche Salate 2026

Posted on January 9, 2026

Frischer Linsensalat mit Feta & Kräutern | Proteinreiche Salate 2026

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Frischer Linsensalat mit Feta & Kräutern | Proteinreiche Salate 2026
Frischer Linsensalat mit Feta & Kräutern | Proteinreiche Salate 2026


Dieser Frischer Linsensalat mit Feta & Kräutern | Proteinreich 2026 ist ein perfektes Beispiel für gesundes, vegetarisch kochen. Er kombiniert proteinreiche Linsen mit knackigem Gemüse und cremigem Feta – ideal für alle, die fleischlose gerichte und gemüse rezepte einfach lieben. Ein gesundes abendessen vegetarisch oder ein schnelles vegetarisches rezept, das in wenigen Minuten zubereitet ist und satt macht.

Rezept-Überblick

  • Küche: Traditionell europäisch / Hausmannskost
  • Kategorie: Salat / Hauptgericht / Beilage
  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Kochzeit: 20 Minuten (für die Linsen)
  • Gesamtzeit: 35 Minuten
  • Portionen: 4 als Hauptgericht

Die Geschichte hinter diesem klassischen Rezept

Ich erinnere mich, wie meine Oma immer einen Topf mit braunen Linsen auf dem Herd stehen hatte. “Für alle Fälle”, sagte sie. Ob ein unangemeldeter Gast kam oder die Feldarbeit länger dauerte – diese Linsen waren die Basis für so vieles.

Eines Tages mischte sie die übrig gebliebenen, erkalteten Linsen einfach mit dem frischen Petersilienstrauß vom Markt und ein paar Würfeln des weißen Schafskäses, den sie liebte. Das war dieser Salat. Ein Rezept, das aus der Sparsamkeit und dem Instinkt einer Frau entstand, die wusste, was wirklich nährt.

Was dies zur *traditionellen* Art macht

Es ist die Abwesenheit von Modetrends. Hier geht es nicht um Superfoods aus fernen Ländern oder komplizierte Techniken. Die Tradition liegt in der Ehrlichkeit der Zutaten.

Es sind die gleichen Dinge, die seit Generationen in unseren Vorratsschränken und Gärten zu finden sind. Linsen, die seit jeher als sättigende Grundnahrung dienen. Frische Kräuter, die das Aroma des Sommers einfangen. Und ein guter, krümeliger Käse für die würzige Note. So einfach, so zeitlos.

Die klassischen Zutaten (Kein Schnickschnack!)

  • 250 g braune Tellerlinsen oder Berglinsen (getrocknet)
  • 1 Lorbeerblatt (das macht den Unterschied!)
  • 200 g echter Fetakäse (aus Schafsmilch, in Salzlake)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund frischer Dill
  • 150 g kirschtomaten oder feste Cocktailtomaten
  • 6 EL gutes natives Olivenöl extra
  • 3 EL milder Apfelessig
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

So machst du es genau wie Oma

  1. Die Linsen in einem Sieb gründlich waschen und mit kaltem Wasser in einen Topf geben. Das Lorbeerblatt zugeben und alles ohne Salz zum Kochen bringen. Dann bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis sie bissfest sind.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel fein würfeln. Die Tomaten waschen und halbieren. Den Feta in mundgerechte Würfel bröckeln. Die Kräuter grob hacken – Oma hat sie nie fein geschnitten, sie mochte das kräftige Aroma.
  3. Für das Dressing Olivenöl, Apfelessig und Senf in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel kräftig verquirlen. Mit Pfeffer und nur wenig Salz würzen (der Feta bringt später noch Salz mit).
  4. Die gekochten Linsen gut abgießen, das Lorbeerblatt entfernen und sie sofort, noch warm, in eine große Schüssel geben. Das warme Dressing unterheben – so saugen die Linsen den Geschmack wunderbar auf.
  5. Die Linsen nun etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Dann die vorbereiteten Zwiebeln, Tomaten, Kräuter und Feta vorsichtig unterheben. Alles behutsam vermengen, damit der Feta nicht komplett zerfällt.
  6. Zum Schluss noch einmal abschmecken. Meist braucht es nur noch einen kräftigen Dreh aus der Pfeffermühle. Dann den Salat mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen, damit sich die Aromen vermählen.

Meine Tipps, um den Klassiker zu perfektionieren

Koche die Linsen niemals mit Salz, das macht sie hart. Das Salzen kommt erst später. Das Lorbeerblatt aber ist nicht verhandelbar – es gibt die unverwechselbare, herzhafte Tiefe.

Nimm dir Zeit, den Feta in der Salzlake zu suchen. Der Unterschied im Geschmack und in der Konsistenz zu vakuumverpackten Blöcken ist wie Tag und Nacht. Er bröckelt so schön cremig.

Lass den fertigen Salat ruhen. Die Geduld lohnt sich. Wenn die Linsen das Dressing und die Säfte der Tomaten aufgenommen haben, wird jeder Biss noch saftiger und aromatischer.

Aufbewahren und später genießen

Dieser Salat ist einer der besten Freunde des Vorratskochens. Er hält sich, gut abgedeckt im Kühlschrank, problemlos 2-3 Tage. Die Aromen verbinden sich sogar noch besser.

Er ist der perfekte Begleiter für Picknicks oder die Brotdose. Ein wahrhaftiger Klassiker unter den gesunden Snacks, der satt macht und lange vorhält. Einfach herausnehmen und genießen – sofort oder bei Raumtemperatur.

Ernährungsnotizen

  • Energie: Ca. 420 kcal pro Portion
  • Eiweiß: Ca. 22 g (Ein proteinreicher Champion!)
  • Kohlenhydrate: Ca. 45 g
  • Fett: Ca. 18 g (überwiegend gutes Olivenöl)
  • Ballaststoffe: Ca. 12 g
  • Reich an Eisen, Magnesium und B-Vitaminen aus den Linsen.

Deine Fragen zu diesem klassischen Rezept

Kann ich auch rote Linsen verwenden?

Für dieses traditionelle Rezept empfehle ich braune oder grüne Linsen. Rote Linsen werden beim Kochen sehr weich und matschig. Sie würden die schöne, bissfeste Textur des Salates verlieren, die so charakteristisch ist.

Der Salat schmeckt mir zu trocken. Was kann ich tun?

Das liegt oft am Dressing. Gönn dir einen extra Schuss gutes Olivenöl und rühre es unter. Oder füge einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Manchmal braucht es einfach mehr von der flüssigen Liebe.

Ist das wirklich ein Comfort Food? Es ist doch ein Salat.

Absolut. Comfort Food ist kein Synonym für schwer oder ungesund. Es ist das Essen, das ein Gefühl von Geborgenheit, Fülle und Zuhause vermittelt. Diese sättigende, ehrliche Kombination aus Hülsenfrüchten, Käse und Gartenkräutern tut genau das – sie nährt und tröstet auf die einfachste Art.

Ich hoffe, dieser Salat findet seinen Weg auf deinen Tisch und schafft dort ebenso schöne Erinnerungen, wie er es für mich tut. Die Küche unserer Großmütter war voller dieser weisen, unkomplizierten Rezepte. Es ist schön, sie am Leben zu erhalten.

Habt ihr auch ein solches Erinnerungsrezept? Ich würde mich so freuen, wenn ihr eure Geschichten in den Kommentaren teilt. Und wenn dieser Linsensalat euch getröstet hat, gebt ihm doch eine Bewertung – für Oma.

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