Thailändische Rote-Curry-Suppe mit Gemüse | Asiatisch 2026

Posted on January 5, 2026

Thailändische Rote-Curry-Suppe mit Gemüse | Asiatisch 2026

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Thailändische Rote-Curry-Suppe mit Gemüse | Asiatisch 2026
Thailändische Rote-Curry-Suppe mit Gemüse | Asiatisch 2026


Weißt du, was mich als Bäcker am meisten fesselt? Es ist die Magie der Fermentation, die tiefe Röste in einem Sauerteig und das wunderbare Spiel von Hitze und Zeit. Vor ein paar Jahren habe ich eine Reise nach Thailand gemacht, und dort habe ich etwas Ähnliches in einem Topf entdeckt. Es war keine Brotkruste, aber es hatte dieselbe Seele: eine unglaubliche Tiefe, die nur durch Geduld und Liebe zu den Zutaten entsteht. Seitdem ist diese Thailändische Rote-Curry-Suppe mit Gemüse | Asiatisch 2026 mein geheimes Wohlfühlrezept geworden, wenn ich mal eine Pause vom Backofen brauche.

Ich habe dieses Rezept damals für meinen Blog entwickelt, nachdem ich wochenlang mit Pasten und Aromen experimentiert hatte. Es geht nicht um schnelles Zusammenrühren. Es geht darum, eine Basis zu schaffen, die so reich und komplex ist wie ein gut geführter Vorteig. Heute teile ich meine angepasste, hausgemachte Version mit dir. Sie vereint alles, was ich liebe: Intensität, Wärme und dieses unglaubliche Gefühl von Geborgenheit in einer Schüssel.

Lass uns gemeinsam diesen wunderbaren Geschmackstopf kreieren. Es ist einfacher, als du denkst, und das Ergebnis wird dich absolut umhauen. Vertrau mir, dem Bäcker, der normalerweise mit Mehl unter den Fingernägeln herumläuft – diese Suppe ist pure Magie.

Rezept-Überblick

  • Küche: Thailändisch (Asiatisch)
  • Kategorie: Suppen & Eintöpfe
  • Gesamtzeit: ca. 40 Minuten
  • Portionen: 4

Warum dieses Rezept so besonders ist

Der Schlüssel liegt in der doppelten Würzung. Wie beim Blindbacken eines Tartebodens geht es um die Basis.

Zuerst braten wir die Currypaste im heißen Öl an. Das setzt die Öle und Aromen frei, genau wie beim Rösten von Gewürzen.

Dann kommt der zweite Schritt: Die Paste wird mit der cremigen Kokosmilch “aufgeschlossen”. Diese Technik baut eine unglaublich stabile und geschmackvolle Grundlage auf. Sie verhindert, dass die Suppe später wässrig oder flach schmeckt.

Es ist das kulinarische Äquivalent zu einem perfekt entwickelten Teiggerüst. Darauf kann man dann jedes Gemüse aufbauen.

Die vollständige Zutatenliste

  • 2 EL neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 2-3 EL thailändische rote Currypaste (je nach Schärfegrad)
  • 1 Dose (400 ml) Kokosmilch (möglichst mit hohem Fettgehalt)
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL brauner Zucker oder Palmzucker
  • 2 EL Sojasauce (oder Fischsauce für die nicht-vegane Variante)
  • Saft einer halben Limette
  • 1 rote Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1 mittelgroße Zucchini, in halben Scheiben
  • 1 kleine Aubergine, gewürfelt
  • 100g Champignons, geviertelt
  • 1 Handvoll Zuckererbsen oder Babyspinat
  • Frischer Koriander und Basilikum (Thai-Basilikum, wenn möglich) zum Servieren
  • Nach Belieben: Tofu, Tempeh oder vegane Proteinwürfel

Meine Schritt-für-Schritt-Methode

  1. Die Paste aktivieren: Erhitze das Öl in einem großen Topf oder Wok bei mittlerer Hitze. Gib die rote Currypaste hinein und brate sie für 1-2 Minuten unter ständigem Rühren an. Du wirst sofort das intensive Aroma riechen – das ist ein gutes Zeichen!
  2. Die Basis emulgieren: Gieße etwa die Hälfte der Kokosmilch in den Topf. Lass sie für weitere 2-3 Minuten leicht köcheln und rühre gut um, bis sich das Fett der Kokosmilch leicht absetzt und eine schöne, glänzende Sauce entsteht.
  3. Flüssigkeit zugeben: Jetzt kommt der Rest der Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzu. Füge auch den Zucker und die Sojasauce hinzu. Alles gut verrühren und aufkochen lassen.
  4. Das Gemüse garen: Reduziere die Hitze auf ein sanftes Köcheln. Gib zuerst die härteren Gemüsestücke hinein: Paprika, Aubergine und Zucchini. Lass sie für etwa 8-10 Minuten im Sud ziehen, bis sie bissfest sind.
  5. Feinheiten hinzufügen: Füge die Champignons und nach weiteren 3 Minuten die zarten Zuckererbsen oder den Spinat hinzu. Sie brauchen nur sehr kurz.
  6. Den letzten Schliff geben:Nimm den Topf vom Herd. Rühre den frischen Limettensaft unter. Probiere unbedingt und passe bei Bedarf die Würze mit etwas mehr Sojasauce (salzig) oder Zucker (süß) an.
  7. Servieren: Die Suppe sofort in tiefe Schüsseln füllen. Großzügig mit frischem Koriander und Basilikum bestreuen. Dazu passt perfekt Jasminreis oder eine Scheibe meines selbstgebackenen Sauerteigbrotes zum Dippen.

Meine Top-Tipps für den Erfolg

  • Qualität der Paste: Investiere in eine gute Currypaste aus dem Asiamarkt. Der Geschmacksunterschied zu vielen Supermarktprodukten ist gewaltig, wie der zwischen frisch gemahlenem und altem Mehl.
  • Nicht übersalzen: Die Sojasauce und eventuell die Brühe bringen schon Salz mit. Würze immer erst am Ende nach, wenn die Flüssigkeiten reduziert sind.
  • Das Fett ist dein Freund: Schöpfe das Kokosfett nicht ab! Es trägt den Geschmack und macht die Suppe schön sämig. Genau wie Butter im Teig.
  • Geduld beim Anbraten: Diese ersten Minuten, in denen die Paste im Öl schmort, sind heilig. Sie sind die Grundlage für den gesamten Geschmack. Nicht hetzen lassen!

Häufige Fehler vermeiden

Problem: Die Suppe schmeckt flach und wässrig.
Lösung: Der wichtigste Schritt (Paste in Kokosmilch “aufkochen”) wurde ausgelassen oder zu kurz behandelt. Nimm dir hier unbedingt die Zeit, es lohnt sich.

Problem: Das Gemüse ist entweder matschig oder roh.
Lösung: Gib das Gemüse gestaffelt nach Garzeit in den Topf. Harte Sorten zuerst, zarte Blätter oder Kräuter erst ganz am Ende. So bleibt alles perfekt bissfest.

Problem: Die Suppe ist zu scharf.
Lösung: Die Schärfe der Pasten variiert stark. Beginne immer mit weniger Paste und taste dich heran. Du kannst später mehr hinzufügen, aber nicht mehr herausnehmen. Ein Schuss mehr Kokosmilch oder ein Löffel Kokoscreme mildert im Notfall.

NÄHRWERTANGABEN

(Pro Portion, ohne Reis oder zusätzliches Protein)

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Kohlenhydrate: 12 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Fett: 25 g
  • Ballaststoffe: 4 g

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Kann ich die Suppe auch vorbereiten?

Absolut! Sie schmeckt sogar oft noch besser am nächsten Tag, wenn die Aromen richtig durchgezogen sind. Bereite sie bis Schritt 5 vor, lass sie abkühlen und bewahre sie im Kühlschrank auf. Kurz vor dem Servieren wieder erwärmen, die zarten Gemüse dann frisch dazugeben und mit Limette und Kräutern abschmecken.

Was kann ich als Ersatz für Kokosmilch nehmen, wenn ich eine Nussallergie habe?

Leider ist Kokosmilch für diesen Geschmack unersetzlich. Du kannst stattdessen mit einer guten Gemüsebrühe und einem Schuss Hafer- oder Sojasahne arbeiten, aber das charakteristische thailändische Aroma wird dann fehlen. Konzentriere dich in dem Fall mehr auf die angebratene Paste.

Ich finde keine rote Currypaste. Geht auch eine andere?

Grüne Currypaste ist schärfer und frischer, gelbe milder und currynussiger. Beide funktionieren technisch, aber das Geschmacksprofil ändert sich komplett. Probiere es ruhig aus – kulinarische Experimente sind das Salz in der Suppe! Für dieses Rezept ist rot aber ideal.

Hinterlasse eine Antwort! (Ich freue mich auf dich!)

So, das war mein liebstes Rezept für eine Thailändische Rote-Curry-Suppe mit Gemüse, direkt aus meiner Küche in deine. Ich hoffe so sehr, dass sie dir genauso viel Freude bereitet wie mir. Hast du sie nachgekocht? Welches Gemüse war dein Favorit? Oder hast du einen genialen Twist hinzugefügt? Erzähl mir alles davon unten in den Kommentaren! Deine Geschichten und Tipps sind für mich wie frisch gebackenes Brot – sie machen diesen Blog erst richtig lebendig. Bis bald in der Küche!


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